Abtransportiert, verschwunden und wieder sichtbar gemacht

Die Bibliothek Kloster Irsee in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Der Katalogband auf einen Blick

Ausstattung: 224 Seiten mit 120 Farbabbildungen, fadengeheftete Broschur, 28,0 x 21,2 cm.
Herausgeber: Helmut Zäh, Karl-Georg Pfändtner, Stefan Raueiser, Petra Weber.
Reihe: Cimeliensaal.
Inhalt: hier

Katalogband zur Ausstellung im Stadtmuseum Kaufbeuren „Von Bücherschätzen und gelehrten Mönchen – Die Bibliothek Kloster Irsee in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg“, 9. November 2018 bis 10. Februar 2019, und zur Ausstellung in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg „Irsee: Europäische Perspektiven einer schwäbischen Klosterbibliothek“, 6. bis 24. Mai 2019

Der vorliegende Katalog ist das eindrucksvolle Ergebnis eines Kooperationsprojekts der Staats- und Stadtbibiothek Augsburg mit regionalen Kultureinrichtungen, um die fast 200 Jahre lang aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwundene Bibliothek des 1802 aufgelösten Klosters Irsee nahe Kaufbeuren wieder sichtbar und erlebbar zu machen.

1818 hatten zwei königlich bayerische Bibliothekskommissare den Auftrag erhalten, die Bücher des säkularisierten Klosters zu sichten und die für die Vereinigte Kreis- und Stadtbibliothek Augsburg brauchbaren Werke auszuwählen. Aus Irsee nahmen sie zunächst nur einige wenige Bücher mit, die ihnen wertvoll oder selten erschienen. Erst 1821 und 1833 fanden weitere Transporte nach Augsburg statt. Dort wurden die translozierten Handschriften und Drucke allein aufgrund inhaltlicher Kriterien in den Gesamtbestand eingereiht. Die in Irsee zurückgelassenen Bücher wurden indes entweder als Makulatur in Papiermühlen eingestampft oder gelangten in private Hände.

Unter diesen historisch gegebenen Voraussetzungen kommt es daher einer kleinen Sensation gleich, dass es – insbesondere dank der intensiven Forschungen von Helmut Zäh – gelungen ist, die Bestände der Irseer Bibliothek zu rekonstruieren und deren Entstehungs-, Überlieferungs- und Auflösungsgeschichte zu erhellen und nachzuvollziehen.

In den Ausstellungen in Kaufbeuren und Augsburg können nicht alle wiedergefundenen und noch vorhandenen Werke aus Irsee präsentiert werden. Gezeigt werden vor allem Handschriften, die wahrscheinlich bereits zum Gründungsbestand des 1182 gestifteten Klosters gehörten, und illuminierte Andachtsbücher aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, aber auch eine Anzahl von aufwendig und kostbar ausgemalten Inkunabeln und frühen Drucken. Alle Exponate sind im Katalog ausführlich unter den 49 Nummern beschrieben und bebildert.

Katalogband "Abtransportiert, verschwunden und wieder sichtbar gemacht" (Bibliothek Kloster Irsee), Grafik mit Cover
Katalogband "Abtransportiert, verschwunden und wieder sichtbar gemacht" (Bibliothek Kloster Irsee), p. 112–113

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